Warum Schach spielen?

Gemeinhin wird Schach in verschiedenen Bereichen angesiedelt, Schach sei Kunst, Schach sei Wissenschaft, Schach sei Spiel, Schach sei Sport.

So unterschiedlich wie die Menschen sind, so unterschiedlich beschäftigen sie sich mit Schach.

Doch was bewirkt Schach, warum kann Kindern genauso wie Erwachsenen empfohlen werden, Schach zu lernen und zu spielen ?

Schach steigert den Erwerb und den Grad persönlicher Eigenschaften wie Konzentrationsfähigkeit, logisches Denken, Kreativität, zielstrebiges Denken, aber auch eigenständiges Denken und Handeln.

Dies gilt insbesondere für Kinder, die Potentiale der Kinder werden entfaltet. Diese Eigenschaften eignen sich gerade auch Kinder im Vorschulalter an.

Schach lernen und begreifen ist insofern ein nützliches Hilfsmittel für die Arbeit im Kindergarten und in der Grundschule, auf dem Sprung vom reinen Kindsein hinein in die Bildungskarriere.

Mit dem Einstieg ins Schach machen Kinder neben der normalen Entwicklung einen weiteren Lernprozess durch. Spielerisch und mit viel Spaß lernen die Kleinen Regeln einzuhalten. Ihr Vorstellungsvermögen wird gefördert. Planen und Vorausdenken wird strukturiert gefördert. Mittels geometrischer Muster auf dem Schachbrett wird auch das Rechnen unterstützt. Zudem werden viele weitere mathematische Elemente gebraucht. Entscheidungen werden überdacht und auf lange Sicht leichter getroffen. Das Selbstvertrauen wächst. Zahlreiche dieser Eigenschaften werden auch im Alltagsleben gefordert, die Kinder behaupten sich besser im Alltag.

Anfang im Kindergarten: Durch den Reifungsprozess, den Umgang mit Verantwortung, Ausdauer und Konzentration sind die Schachkinder nach einem Jahr so weit, dass die Schule viel leichter fällt. Immerhin haben sie schon Erfahrungen mit leichten Aufgaben und kennen das aufmerksame Zuhören über längere Zeit hinweg.

Der Einstieg ist aber auch später möglich. Die meisten deutschen Großmeister haben das Schachspielen mit acht bis 14 Jahren gelernt.

Gleichzeitig ist es nicht so, dass nur Hochintelligente gute Schachspieler werden können. Zwar scheint es nach ersten Untersuchungen einen Schwellenwert zu geben (IQ 110), um ein Meisterspieler werden zu können. Jedoch sind Praxis und Training weitaus wichtiger und über dem Schwellenwert gibt es keine Korrelation mehr mit der Spielstärke.

Schach hält auch im hohen Alter fit und (andere) Untersuchungen zeigen, dass Senioren mit geringerer Häufigkeit dement werden, wenn sie intensiv Schach spielen. Hierbei scheint es gleich zu sein, ob das Schachspiel erst im Alter erlernt.